Dienstag, 3. Juni 2008

Wikipedia: Chihuahua

Heute gibt es einen kurzen Blick in den Wikipedia-Artikel über die Hunderasse "Chihuahua" - und einen kleinen Vergleich mit dem Hausherren.

Der Chihuahua ist trotz seiner geringen Größe ein sehr selbstbewusster, lebhafter, ja energischer Hausgenosse, dem auch leichtere Witterungsunbilden nicht viel ausmachen. Bei ihm ist die gesamte Bandbreite von Hundecharakteren möglich. Mal zeigt er sich als hervorragender Wachhund, wobei sein Ohr auf jedes verdächtige Geräusch reagiert, mal „öffnet“ er jedem Fremden die Türe.
Haken wir mal ab:
  • geringe Größe
  • check!
  • selbstbewusst
  • check!
  • lebhaft
  • check!
  • energisch
  • check!
  • Hausgenosse
  • check!
  • witterungsbeständig
  • check!Nicht check!
  • hervorragender Wachhund
  • check!check!

Erläuterung: Zu den ersten Punkten ist nicht viel hinzuzufügen, er ist nunmal der kleine Rumtober in unserem Hause. Bei "witterungsbeständig" gab es nun nur ein Jein, da sein Körper die Witterungen sicherlich aushalten könnte, er aber darauf null Bock hat und dementsprechend reagiert. Beim "Wachhund" gab es ein Doppelplus, da er die Wohnung sogar vor bösen Vögeln verteidigt - auch wenn natürlich Seh- und Hörkraft mit dem Alter ein wenig nachlassen.

Mut zählt im allgemeinen zu seinen herausragenden Eigenschaften und er überschätzt dabei oft seine Körpergröße gegenüber allen und allem Anderen, natürlich auch größeren Hunden. Er ist ein stets lebenslustiger und robuster Hund, der manchmal aber leider zu einem Kläffer erzogen wird. Sein Wesen wird als sehr lernfähig und gutmütig angesehen.
Zweite Abhakrunde:
  • Mut
  • check!
  • Selbstüberschätzung
  • check!
  • lebenslustig
  • check!check!
  • robust
  • check!
  • Kläffer
  • Nicht check!
  • lernfähig
  • check!Nicht check!
  • gutmütig
  • check!

Erläuterung: Sein Mut wurde hier ja bereits im Blog gewürdigt, und die Selbstüberschätzung ist wohl dem Temperament der Rasse zuzuordnen. Dem Klischee eines allgemein jeden größeren Hund ankläffenden Minihundes vermag er aber deutlich nicht zu entsprechen, die Größe scheint ihm vielmehr bei der Freundessuche im Allgemeinen egal zu sein. Trotz seiner Größe ist er auch erstaunlich robust, und Gott sei Dank kein Kläffer. Wenn es um Leckerchenspiele geht, ist er erstaunlich lernfähig und -willig. Bei Sachen, die wir gerne an seinem Verhalten ändern würden, ist er allerdings wiederum gerne mal etwas lernresistent. Zu guter letzt zum Punkt "lebenslustig": Gäbe es ein Oscar für Lebenslust, würde ich ihm diesen persönlich überreichen. Wer mit solch vielen Wehwehchen, altersbedingten Krankheiten, dem hohen Alter und der schlechten Sehkraft immernoch aussieht und rumtobt, als wäre er grad 2 Jahre alt, der gehört wahrlich mehr als ausgezeichnet. Das ist eben der Hopsinaut.

Euer Hopsinauten-Team

Mittwoch, 28. Mai 2008

Der Hirtenhund

Aus einer spontanen Laune heraus gönnte ich mir vor einiger Zeit die Zeitschrift "Dogs" in der Ausgabe vom 03/2008. Hauptgrund war dabei, eben diese Zeitschrift schon einmal sehr angetan bei einem Arztbesuch gelesen zu haben, und zusätzlich das sehr schön aufgenommene Cover der neuen Ausgabe. Neben vielen interessanten Artikeln stieß ich beim Lesen auf die Reportage "Auf ein Schäferstündchen", welches vom Leben und Schaffen der heutigen Wanderschäfer und ihrer Hütehunde erzählt. Prinzipiell vom Thema nicht wirklich in den Bann gezogen, las ich dennoch den Artikel - und war angenehm überrascht. Ich war tatsächlich etwas fasziniert vom Hütetrieb der Hunde, welcher ein modifizierter Jagdtrieb sei, so las ich, und ihrer Fähigkeit, nicht nur die Schafe beisammen zu halten, sondern gar auch ein Fehlen zu bemerken.

Während ich so über den Artikel sinnierte, stellte ich mir plötzlich vor, wie der Hopsinaut in wilder Aktion um eine große Herde Schafe rennt, Ausreißer zurücktreibt, zwickt, und sich auf die Hinterbeine stellt, um sich eine Übersicht über die komplette Schafsherde zu verschaffen. Genau hier kam bei mir die Frage auf, wie ausgeprägt der Größenunterschied dabei wäre. Nach längerem Suchen im Netz, wie groß diese Mufflons denn nun sind, und einem beim Vermessen sehr böse dreinblickenden Hopsi, habe ich zur Verdeutlichung mal eine kleine Grafik erstellt. Wenn man nun noch einmal die im ersten Satz dieses Absatzes beschriebene Vorstellung Revue passieren lässt - herrlich.

Bildhafter Größenunterschied zwischen Hopsi und dem Normschaf

(Der Vollständigkeit halber: Mufflons haben eine Länge von 110 - 130 cm sowie eine Schulterhöhe von etwa 70 - 90 cm. Hopsi dagegen misst geschätze 34 cm in der Länge sowie 23 cm in der Schulterhöhe.)

Euer Hopsinauten-Team

Conan, der betende Chihuahua

In Naha, der größten Stadt der japanischen Präfektur Okinawa, hat sich ein kleiner schwarz-weißer Hund dem Glauben zugewandt. Conan, wie der kleine Racker genannt wird, ist 1 1/2 Jahre alt und gehört dem Priester Joei Yoshikuni des dortigen Shuri-Kannondo-Tempels. So schaute sich der junge Hund innerhalb nur weniger Tage vom Herrchen ein Ritual ab, welches ihn zum Star und zur Touristenattraktion werden ließ: Jeden Morgen und jeden Abend stellt er sich an die Seite seines Herrchens vor dem Altar auf die Hinterbeine und legt die Vorderpfoten zusammen, verblüffend ähnlich dem Gebet seines Herrchens.

Yoshikuni: "Ich glaube, er hat gesehen, wie ich das immer mache und ist auf die Idee gekommen, es auch zu tun." Nun wird auch schon an der nächsten Lehrstunde gefeilt, denn als nächstes soll der Kleine in die Lehre der Meditation eintauchen. "Eigentlich versuche ich nur, ihn dazu zu bekommen stillzusitzen, während ich meditiere", schränkt er ein. "Es ist nicht so, dass wir ihn dazu bewegen könnten, die Beine zu verschränken."

conanupriester

Quelle: Focus.de - Chihuahua betet in buddhistischem Tempel

(Dieser Artikel wurde mit BlogDesk vorbereitet und gepostet. Der Dank gilt hierbei dem Fernstudierer Malte D., der im Beitrag Wie man schneller und besser Blogbeiträge mit BlogDesk erstellt auf die Vorteile hinwies!)

Euer Hopsinauten-Team

Freitag, 23. Mai 2008

"Soziale" Intelligenzbestien

Der Hund schneidet in vielen Lerntests besser ab als Schimpansen oder Gorillas und entwickelt vor allem exzellente Kommunikationstalente.
Beitragsauszug des Magazins "Gehirn & Geist" zum Thema Intelligenz beim Hund

Mit diesem Zitat eröffnet ein sehr interessanter Stern-Artikel seine Abhandlung über Hundeintelligenz und Herleitungen über dessen Ausprägungen. Interessant ist dabei der Ansatz, die domestizierten Hunde nicht auf sich gestellt zu testen, sondern in Verbindung mit ihren Bezugspersonen bzw. ihrer sozialen Gruppe, welches zu eben dem erstaunlichen Ergebnis führte. Hergeleitet wird dieser Intelligenzsprung von der "angezüchteten Fähigkeit", den Menschen zu verstehen. So wird instinktiv Augenkontakt gehalten, Augensignale interpretiert oder komplizierte Gestiken korrekt gedeutet. Fähigkeiten, welche andere Tierarten nicht zu zeigen fähig sind - trotz langem Menschenkontakt seit Geburt an. Wer mehr wissen möchte, sollte den Klick auf diesen Link nicht scheuen: Stern.de - Lassie sind sie alle

Euer Hopsinauten-Team

Dienstag, 20. Mai 2008

Hundewitz für zwischendurch

Vier Männer sprachen über die Klugheit ihrer Hunde. Der Erste war Ingenieur und sagte, sein Hund könne gut zeichnen. Er sagte ihm, er solle ein Papier holen und ein Rechteck, einen Kreis und ein Dreieck zeichnen, was der Hund auch leicht schaffte.

Der Buchhalter sagte, er glaubt, sein Hund sei besser. Er befahl ihm, ein Dutzend Kekse zu holen und sie in Dreierhäufchen aufzuteilen. Das machte der Hund locker.

Der Chemiker fand das gut, aber meinte, sein Hund sei cleverer. Er sagte ihm, er soll einen Liter Milch holen und davon 275 ml in ein Halblitergefäß gießen. Der Hund schaffte das leicht.

Alle Männer stimmten darin überein, daß ihre Hunde gleich klug wären. Dann wandten sie sich an das Gewerkschaftsmitglied und fragten, was sein Hund könne.

Der Gewerkschafter rief seinen Hund und sagte zu ihm: “Zeig den Jungs mal, was Du kannst!” Da fraß der Hund die Kekse, soff die Milch aus, schiß auf´s Papier, bumste die anderen drei Hunde, behauptete sich dabei eine Rückenverletzung zugezogen zu haben, reichte eine Beschwerde wegen gefährlicher Arbeitsbedingungen ein, verlangte Verdienstausfall, ließ sich krank schreiben und lief nach Hause.


Euer Hopsinauten-Team

Donnerstag, 15. Mai 2008

Kwispelbier, der Gerstensaft für den Hund

Ihr Hund ist ein Macho, ein richtiger Kerl, ein Mannsbild in Perfektion - aber ein Detail fehlt? Wie wärs dann mit einem von der Tierhandlungs-Besitzerin Terrie Berenden im holländischen Zelhem erfundenem "Hondenbier" (deutsch: Hundebier)? Von einer lokalen Brauerei gebraut, wird das Bier unter dem Namen "Kwispelbier" vertrieben, welches vom Wort "kwispel" abgeleitet wird, was so viel wie "mit dem Schwanz wedeln" bedeutet. Das Bier ist dabei natürlich komplett alkoholfrei und enthält auch keine dem Hund Magenschmerzen verursachende Kohlensäure. Vielmehr enthält es für den Hund sicherlich schmackhafte Rindfleisch-Extrakte. Empfohlen wird für das Bier eine hundeschonende Zimmertemperatur beim Servieren. Wer genauere Infos möchte und ein bisschen niederländisches Sprachverständnis mitbringt kann sich an die offizielle Homepage wenden. Na dann Prost!

Euer Hopsinauten-Team

Montag, 12. Mai 2008

Die Halskrause

Jeder OP-kundige Hunde- oder Katzenbesitzer kann ein Lied davon singen, und sicherlich nicht des Lobes: Die trichterförmige Halskrause aus Plastik. Für jedes Tier der reinste Horror. Der Trichter sammelt den Schall und maltretiert die armen Öhrchen. Mit dem Trichter stößt man überall gegen, so das die Lieblingsschnüffelstelle erst nach halber Strangulation erreicht wird - oder gar nicht. Ein kurzes Toben um die Ecke, schwupp stößt die Krause gegen die Eckenkante, was meist in Keuchhusten und böser Traurigkeit endet. Wie soll man schlafen, wenn sich in jeder Position ein riesen Plastikkeil mehr als eng an die Luftröhre schmiegt? Wie soll man fressen, wenn das Halsinstrument die Wasserschale vor sich her schiebt, ohne das man selbige je erreichen könne?

Ähnlich schlimm gestaltet sich die Sache für den Tierhalter. Neben dem emotionalen Faktor, das Tier so leiden zu sehen, kommt noch der Frust über die Hilflosigkeit hinzu. Oder gar schlimmer die schlaflosen Nächte, weil das Tier keine Ruhe findet, oder man paranoide und panische Angst hat, das Tier könne sich mit diesem Teufelsinstrument selbst strangulieren. Doch leider ist das Tragen der Krause ein Übel, welches man in Kauf nehmen muss. Man will ja nicht, dass das Tier an der frischen Wunde spielt und es zu Komplikationen kommt.

Einzige Möglichkeit: Krause ab und beobachten, dass sich das Tier entsprechend verhält. Doch hat man Glück und ist die OP-Wunde am Torso bzw. dem hinteren Bereich des Körpers, läßt sich das ungewollte Wundlecken auch durch lokale Methoden verhindern. Tipps hierzu sind Babystrampler oder sonstige Kleidungsstücke, welche, dem Hunde angezogen, seine Bewegungsfreiheit nicht einschränken, die Wunde dennoch "luftig" lassen, aber insgesamt eine Kontaktmöglichkeit verwehren. Die meisten Hunde mögen zwar auch dies nicht so gerne, aber immerhin sind meist der Schlaf und sonstige Aktionen gerettet.

Seit einiger Zeit, was leider viele Halter und Tierärzte noch nicht wissen, gibt es auch hervorragende Alternativen. Neben dem den Kleidungstipp ähnlichen Dog-Body gibt es zB Thorni, einem Leckschutz, der wie eine Halskrause am Hals getragen wird, wie ein Frisbee aussieht und komplett aus weichem Stoff ist. Ein Video auf deren Homepage zeigt schon sehr deutlich, wie erleichternd das Tragen einer solchen "Technologie" im Gegensatz zur Standard-Krause ist. Und hilfts dem Tier - freut sich der Mensch.

Euer Hopsinauten-Team

Archiv

April 2025
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
 
 

RSS Futterbox

Futterbox (extern)

Suche

 

Status

Online seit 6196 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 5. Jul, 01:11

RSS Futter


xml version of this page
xml version of this page (with comments)

Action Jackson
Hinter den Kulissen
Projekte
Rund um Hund
Spielothek
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren